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Futonmatratzen

Futonmatratzen

Was fällt Ihnen spontan ein, wenn Sie nach unterschiedlichen Matratzenmodellen gefragt werden?

Als Antwort käme sicherlich prompt: Schaum-, Kaltschaum- und Latexmatratzen. Daneben gibt es noch die Federkern- und die Taschenfederkernmatratzen. Zum Schluss folgen Wasserbett- und Luftkernmatratzen. Dann hätten wir alle durch. Weniger bekannt dürften da die sogenannten Futonmatratzen sein. In der abgespeckten Wortvariante spricht man kurz von Futons.

 

Doch, was sind Futonmatratzen?

 

Wikipedia definiert Futon als das japanische Wort für „Decke“ und bedeutet im erweiterten Sinn „Bettplatz/Schlafstätte“. Unterteilt wird der Futon in die Schlafunterlage „shiki-buton“ und die Bettdecke „kake-buton“.

 

Futonmatratzen sind im Grunde genommen nichts anderes als dünne Matratzen, die aus mehreren Lagen Baumwolle oder Schafschurwolle bestehen, das Ganze in einem einfachen Baumwollbezug festgehalten. Die Matratze wird auf ein flaches Bettgestell oder auf den Boden gelegt.

Der Baumwollbezug ist mit dem Innenmaterial versteppt und kann nicht mittels Reißverschluss abgezogen und gewaschen werden. Zur täglichen Pflege wird der Futon lediglich ausgebürstet und dann zusammengerollt. Eventuelle Verschmutzungen entfernt man am besten mit einem Fleckentferner.

 

Zur Verbesserung der Matratze und zur Erhöhung des Liegekomforts wertet man die Matratze durch Einbindung von Latex, Naturlatex, Kokos, oder Roßhaarmatten auf.

 

 

Andere Länder – andere Sitten:

 

Die Japaner schlafen heute noch auf sog. Futons, also einer matratzenähnlichen Unterlage und einer Decke, die entweder auf dem Boden liegt oder wie schon gesagt auf ein niedriges Bettgestell gelegt wird.

 

Durch den Wandel der Zeit begeistern sich hier in der westlichen Welt mittlerweile auch viele Menschen für dieses japanische Liegegefühl. Für uns Europäer ist das harte Liegen aber eher ungewohnt, da die Futons keinerlei Liegezonen oder Punktelastizität aufweisen.

 

Für Menschen mit Verspannungen und Rückenproblemen ist diese Art zu liegen nicht geeignet. Wir bevorzugen hierzuladen eher Betten in komfortabler Höhe mit hochwertigen Matratzenmaterialien und orthopädisch ergonomisch richtig eingeteilten Liegezonen.

 

 

„Wie man sich bettet, so liegt man“

 

Kann man auf Vorrat schlafen oder versäumten Schlaf nachholen?

Kann man auf Vorrat schlafen oder versäumten Schlaf nachholen?

 

Es ist durchaus möglich, eine bevorstehende lange Nacht durch einen ausgiebigen Mittagsschlaf gut vorzubereiten und durch die Verminderung des sogenannten Schlafdrucks den Abend besser zu überstehen. Viele Schichtarbeiter nutzen diese Erfahrung.

 

Will man jedoch „auf Vorrat“ schlafen, um am nächsten Tag bei einer entscheidenden Prüfung oder einem wichtigen Ereignis ganz besonders fit und ausgeschlafen zu sein, so wird das vorgezogene Schlafen durch den hohen Erwartungsdruck („Ich muss schnell einschlafen, um morgen ausgeruht zu sein“) in der Regel misslingen.

 

Weitaus besser gelingt es uns, versäumten Schlaf in den nächsten Nächten nachzuholen, man sollte dazu nur zur gewohnten Zeit zu Bett gehen. Dann sorgt unser Schlafrhythmus von selbst für Ordnung, indem automatisch eine Verlängerung des erholsamen Delta- oder Tiefschlafs auf Kosten des Leichtschlafes erfolgt.

 

Eine ständige Störung des gewohnten Schlafrhythmus durch häufige Zeitzonenflüge, wechselnde Schichtarbeiten oder Nachtschichten oder ähnliches, lässt sich jedoch schwieriger regulieren und führt oft zu Missstimmung, Müdigkeit und körperlicher Erschöpfung.

 

Ist einmal, aus irgendwelchen Gründen, der Schlaf während einer Nacht zu kurz gewesen, kann dieser durch einen kurzen Mittagsschlaf nachgeholt werden. Aber wie schon gesagt:

 

Versäumter Schlaf wird durch die Anpassungsleistung unseres Körpers immer wieder ausgeglichen. Das ist jedoch nicht der Fall, wenn es zu einem chronischen Schlafdefizit kommt.

 

Kennen Sie die Vorteile eines Komfortrahmens?

Kennen Sie die Vorteile eines Komfortrahmens?

Sicher wird es irgendwann auch Sie treffen, der Kauf neuer Matratzen mit Unterfederung steht an. Wie legen Sie die Prioritäten fest? Alles Geld in die Matratze und eher beim Lattenrost etwas sparen?

Zugegeben, eine einigermaßen hohe Matratze braucht nicht unbedingt ein Luxusmodell darunter, wenn ich keine besonderen Erwartungen oder Ansprüche an die Unterfederung habe.

Anders sieht es aus, wenn Sie mit:

 

  • Herz-, Kreislauf-Problemen,
  • Reflux,
  • Venenleiden
  • Probleme im Halswirbel- und Lendenwirbelbereich,
  • Gelenkschmerzen

zu kämpfen haben.

 

Hier nützt ein starrer Lattenrost nichts und ein manuell verstellbarer Rahmen ist hier auch keine große Hilfe, weil er nicht individuell auf meine Besonderheiten eingestellt und verstellt werden kann.

Hier geht die Empfehlung ganz klar in Richtung Komfortrahmen mit motorischer Verstellung.

 

Was kann ich mit einem Komfortrahmen alles tun? Hier ein paar Beispiele:

 

  • Verstellung geht motorisch, dadurch exakte Anpassung an den Körper
  • Lieblingsstellungen abspeichern durch Memory-Funktion
  • Einfaches und müheloses Auf- und Absenken, gegenüber manueller Verstellung (verhakt sich leicht)
  • Sehr gute Venenentlastung
  • Das Bett beziehen wird einfacher, wenn Matratze hochgestellt ist
  • Lüftungshilfe beim Bettkasten
  • Gemütlich im Bett lesen und Fernsehen ohne Nackenverspannung
  • Relaxen in der Wirbelsäulen-Lagerung, ähnlich wie Saunaliege
  • Position verändern, ohne größeren Kraftaufwand (besonders bei Schmerzen oder Kranksein, Schnupfen, Atemproblemen)
  • Perfekte Aufsteh- oder Einsteigehilfe ohne fremde Hilfe
  • Essen und arbeiten im Bett im gemütlicher Stellung
  • Exakte Hüftlagerung bei Seitenschläfern durch die Beinstellung
  • Positive Gymnastik

 

Sie sehen, es gibt eine Menge sehr guter Gründe, sich für einen Komfortrahmen mit motorischer Verstellung zu entscheiden.

 

Im Bettenfachgeschäft werden Sie ehrlich und kompetent beraten.

 

Das richtige Kissen! Daunenkissen vs. Nackenstützkissen

Das richtige Kissen! Daunenkissen vs. Nackenstützkissen

Wie man sich bettet, so liegt man. Das ist wohl das bekannteste Zitat, was uns zum Thema Schlafen einfällt. Denn, was einerseits für die Wahl einer guten Matratze gilt, das trifft auch andererseits für die Auswahl des richtigen Kopfkissens zu, das enorm wichtig ist, für einen gesunden und erholsamen Schlaf. Und gesunden und erholsamen Schlaf brauchen wir alle. Ein gutes Kissen ist deshalb aktive Gesundheitsvorsorge!

 

Welches Kopfkissen ist das richtige für mich?

Das Angebot an Kopfkissen ist überaus vielfältig und für einen Leidgeplagten, der nicht regelmäßig auf der Suche nach neuen Kopfkissen ist, eigentlich unüberschaubar. Es gibt einfach zu Viele verschiedene Kissen und man kann man ohne den Rat eines Fachverkäufers nicht das Beste Kissen für sich finden.

Ist denn ein kleines Kissen besser als ein großes? Soll es eher hart oder weich sein, das Material aus Latex- oder Viscoschaum bestehen, Flocken oder Federnfüllung haben, aus Natur- oder Synthetikfaser sein, für Allergiker oder Naturliebhaber gedacht?

 

Auf welchem Kissen schlafen Sie?

Würde man eine Kundenbefragung durchführen zum Thema „auf welchem Kissen schlafen Sie?“, so würde man in den allermeisten Fällen als Antwort zu hören bekommen: „auf einem Feder- oder Daunenkissen halt“ „und zwar in der Größe 80 x 80 cm“. Der Klassiker! Vermutlich liegt das daran, dass die Standardbettwäsche in dieser Größe zu kaufen ist. Die Kissen passen schön in die Bezüge und es sieht dekorativ aus. Aus ergonomischer Sicht sind solche Kissen aber nicht zu empfehlen, besser sind schmalere in der Größe 40×80.

 

Gibt es das perfekte Kopfkissen und wie soll es aussehen?

Das perfekte Kopfkissen darf auf keinen Fall zu hart sein, sondern aus weichem und anschmiegsamen Material, z.B. Latex. Schon der empfindlichen Gesichtsmuskulatur zuliebe. Es muss den Nacken stützen und den Abstand zwischen Schulter und Halswirbelsäule ausfüllen. Die Halswirbelsäule darf dabei nicht abknicken. Deshalb wäre es ideal, wenn das Kissen in der Höhe variabel einstellbar ist, z.B. mit verschieden hohen Einlegeplatten. Ein falsch abgestimmtes Kopfkissen zur Matratze kann schlimme Folgen für die Halsmuskulatur.

Eine dauernd falsche Lagerung des Kopfes kann zu Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und Verspannungen im Schulterbereich führen.

Ganz wichtig: in der Seitenlage muss der Kopf so gestützt werden, dass die Wirbelsäule eine gerade Linie bildet vom Hals bis zum Becken. Ob man dennoch richtig liegt, kann nur eine weitere Person sehen.

Aus ergonomischer Sicht ist die Bauchlage die schlechteste Schlafposition. Reine Bauchschläfer sollten ihre Matratze überprüfen. Denn meistens schläft man deswegen auf dem Bauch, weil die Matratze zu hart ist. Wenn man sich die Bauchlage gar nicht abgewöhnen kann, sollte man ein flaches oder gar kein Kissen nehmen.

 

Tipps:

Je breiter die Schultern, desto höher sollte das Kissen sein – je schmaler die Schultern, desto niedriger.

Je härter die Matratze ist, desto höher sollte das Kissen sein. Je weicher sie ist, desto niedriger.

Kissen, die mit Körner gefüllt sind, erfüllen keine guten Stützeigenschaften und sind bei Nackenproblemen gar nicht geeignet. Außerdem können die Geräusche stören.

Auch Daunen bzw. Federn haben keine besonders gute Stützkraft, da der Kopf einfach nur einsinkt, eine Mulde verursacht, aber keinesfalls stützt. Außerdem sind Federn nicht allergiefreundlich.

Synthetische Fasern sind eher allergikerfreundlich. Sie lassen sich gut waschen. Allerdings sollte man nicht an der Qualität sparen, minderwertige Fasern verklumpen beim Waschen schneller.

Auch die Schlaftemperatur sollte bei der Anschaffung berücksichtigt werden. In besonders kalten Schlafzimmern können einige Materialien schwierig werden, weil sie sich nicht genug anpassen, zum Beispiel Materialien aus viscoelastischen Schäumen.

Ein Kissen immer in Ruhe testen, am besten morgens, wenn man ausgeruht ist. Abends ist man so müde, dass man (fast) alle Modelle bequem findet.

Man sollte sich im Fachgeschäft beraten lassen und alle Daten zur Matratze mitbringen. So findet man am besten das optimale Modell.

Geduld ist wichtig: Ein neues Kissen kann anfangs ungewohnt sein, gerade wenn man von einem Daunen- auf ein Nackenstützkissen wechselt. In den ersten Tagen kann man sogar eine Art Muskelkater verspüren, 2-3 Wochen muss man einplanen, bis das neue Kissen optimal „passt“.

Patient Schlafplatz

Patient Schlafplatz

Schon der Gelehrte Paracelsus wusste vor vielen hundert Jahren, dass ein unbequemes Bett ein sicheres Mittel ist, seine Gesundheit zu ruinieren.

Nirgendwo verweilen wir länger als in unserem Bett und nirgendwo sind Körper und Psyche empfindlicher und sensibler als in der akuten Schlafphase. Entspannung ist hier wichtig, nicht Verspannung. Der Mensch ist während des regenerierenden passiven Nachtschlafes um ein zig- bis hundertfaches empfänglicher für Störungen aller Art. Das Immunsystem und seine vegetativen Abläufe laufen auf Sparflamme. Ein ungestörter Schlafplatz ist die Basis für Vitalität, Gesundheit und Lebensqualität. Ein gestörter Schlafplatz fördert Krankheit und verhindert Heilung.

Ein Baubiologe oder ein baubiologischer Sachverständiger befasst sich mit Störungen aller Art wie Elektrosmog, Strahlungen, Umweltgifte, Schimmelpilze, Wasseradern und geht diesen Dingen auf den Grund. Er misst Schlafplätze und deren Umfeld aus und macht „kranke Häuser“ so wieder gesund.

Wir sind täglich von elektromagnetischer hochfrequenter Strahlung umgeben. Ob es nun die Hochspannungsmasten in der näheren Umgebung sind, die Mikrowelle in der Küche, der WLAN-Router im Büro oder das Handy am Bett. Verbannen Sie den Router oder das Handy aus Ihrem Schlafbereich und schalten es in der Nacht ab. So bekommt man weniger Strahlen ab.

Sorgen Sie vor und schlafen Sie, wenn Ihnen Ökologie und Nachhaltigkeit wichtig und möglich sind, in metallfreien Betten oder Boxspringbetten aus naturbelassenen Materialien. Z.B. in einem Zirbenbett. In einem Zirbenbett schläft sich‘s besser, besagt eine Studie des Joanneum Research Instituts. Zirbenholz hat einen positiven Einfluss auf den Schlaf und das vegetative Nervensystem. Metalle, dazu zählen Metallbetten, Federkerne, Metallroste verändern das natürliche Magnetfeld. Und das kann sich negativ auf den Schlaf und den Schlafenden auswirken.

 

Für ein gesundes Schlafumfeld achten Sie auf die richtige Wahl von Boden und Bodenbelägen, auch Kleber, Tapeten und Wandfarbe. Diese Materialien sollten selbstverständlich frei von bedenklichen Chemikalien sein und vom Hersteller verständlich offen dargelegt werden.

 

Wie schlafen die Deutschen und wie schläft der Rest der Welt?

Wie schlafen die Deutschen und wie schläft der Rest der Welt?

Schlafen gehört zu den wichtigsten Grundbedürfnissen eines jeden Menschen überhaupt. Doch so unterschiedlich wie die einzelnen Völkerkulturen sind, so sind es auch deren Schlafgewohnheiten.

 

 

Einzelne Angaben sind einer Studie der National Sleep Foundation entnommen. In dieser Studie wurde die Schlafkultur in verschiedenen Ländern untersucht. Man hat dabei herausgefunden, dass die meisten Menschen bei der Befragung angeben, zu wenig zu schlafen. Die Studie wurde an ca. 1500 Menschen vorgenommen, im Alter von 25 bis 55 Jahren und dabei kam allerhand Interessantes und Kurioses heraus:

 

Amerika

Während in Deutschland nachts (durch-)geschlafen wird, wird in den USA der Schlaf über den Tag verteilt. Diese sogenannten „naps“ (für englisch: kleinen Nickerchen) sind beliebte Ruhephasen, denn, so hat es sich gezeigt, diese kurzen intensiven Schlafpausen(powernapping) bringen so viel Energie, um den restlichen Arbeitstag zu bewältigen.

Die Amerikaner schlafen auf besonders dicken Matratzen, die sie wiederum auf eine dicke Matratze (Box) legen. Daher der Name Boxspringbett. Als trendiges Schlafmöbel hat das Boxspringbett auch in deutschen Schlafzimmern Einzug gehalten und der Trend hält an. Ein Boxspringbett besteht aus drei verschiedenen Matratzenkomponenten, die aufeinander abgestimmt sind.

Amerikanische Schlafräume werden seltener gelüftet als deutsche Schlafzimmer. Die Studie besagt, dass hierfür gerne auf extra Duftnoten wie Lavendel oder Jasmin zurückgegriffen wird. Beides sind Düfte, die zur Beruhigung, beim Einschlafen, beitragen.

Und die Haustiere in den Vereinigten Staaten dürfen hier auch häufiger ins Bett. Und ich glaube, dass diese Gewohnheit auch nach Deutschland überschwappen wird. Die Deutschen lieben ihre Haustiere.

 

Deutschland

Die Deutschen lüften im Gegensatz zu den Amerikanern deutlich häufiger das Schlafzimmer und legen großen Wert darauf, dass dort ein angenehmer und frischer Geruch vorherrscht. Dabei wird die Bettwäsche so alle zwei bis drei Wochen gewechselt. Fachleute empfehlen übrigens einen Wechsel alle 14 Tage.

Die Deutschen bevorzugen es, auf Kaltschaummatratzen zu schlafen und geben diesem Matratzentyp den Vorrang vor Latex- und Federkernmatratzen.

Etwa dreiviertel der befragten Teilnehmer der Studie gaben an, täglich ihr Bett zu machen.

 

Großbritannien

In Großbritannien wird vor dem Einschlafen gerne noch ferngesehen oder ein Buch gelesen. Das geht u.a. aus der Studie hervor. Und, sie lieben nicht nur ihren berühmten Tee zur „Tea-Time“, sondern auch Tee, vorzugsweise zum Einschlafen.

82 % der Studienteilnehmer gab an, dass ihre täglicher Ablauf genügend Zeit für ausreichend Schlaf ermögliche.

Wie auch den Deutschen, so legen auch die Briten großen Wert darauf, dass es im Schlafzimmer angenehm riecht. Außerdem wird mehr ohne Schlafanzug geschlafen als in anderen Ländern.

 

Japan

Den wenigsten Schlaf bekommen die Menschen in Japan. Die Studie belegt, dass es etwas weniger als 6,5 Stunden sind. Allerdings wird, wie schon in den USA, auch in Japan tagsüber sehr viel in den Büros und in öffentlichen Verkehrsmitteln geschlafen. Dort kann man Menschen beim Schlafen direkt beobachten und eigentlich niemand nimmt wirklich Anstoß daran, weil dies fast schon ein normaler Zustand ist.

Der japanische Begriff für Schlafen nennen die Japaner „inemuri“.

Japaner schlafen traditionell auf Futonmatratzen. Das sind dünne harte Matratze, die nachts, zusammen mit einer Reismatte auf den Boden gelegt und tagsüber aus Platzgründen im Schrank verstaut werden, was besonders in den großen Städten mit kleinen Wohnräumen sehr vorteilhaft ist.

Einen Lattenrost, so wie in Deutschland etwa üblich, gibt es in Japan nicht.

 

Mexiko

Den meisten Schlaf mit mehr als sieben Stunden in der Nacht bekommen die Menschen in Mexiko. Im Vergleich zu anderen Ländern wird hier auch hier besonders großer Wert auf ein frisches Schlafzimmer gelegt. Die Mexikaner beziehen die Bettwäsche öfters und verzichten dabei auf den Einsatz von zusätzlichen Duftmittel.

Sie bevorzugen ebenfalls Entspannungsmusik am Abend zum Einschlafen. 80 % sehen vor dem Schlafengehen fern, 62 % meditieren oder beten und 59 % gönnen sich ein warmes wohltuendes Bad.

 

 

Das Fazit der Studie ist:

Wenngleich der Großteil der Befragten in den verschiedenen Ländern meinten, dass ihre tägliche Routine genügend Zeit für ausreichend Schlaf zulässt, so geben doch alle Teilnehmer der Studie an, dass die dennoch eine halbe Stunde mehr Schlaf benötigen würden.

Schuld an diesem Zustand sind unter anderem die Rituale vor dem Zubettgehen. Viele der Befragten geben zu, noch Bett fernzusehen oder sich mit Tablets oder Smartphones beschäftigen, sodass sie die Zeit vergessen und den eigentlichen Zeitpunkt des Einschlafens sollen, zwangläufig verpassen.

Welcher Schlaftyp bin ich?

Welcher Schlaftyp bin ich?

Haben Sie gewusst, dass wir in der Nacht, wenn wir schlafen, ca. 30 bis 80 Mal unsere Schlafposition verändern? Das ist notwendig, denn nur durch regelmäßige Positionsveränderungen können sich unsere Muskeln am besten entspannen, Hirn, Zellen und Wirbelsäule können sich erholen. Der Körper regeneriert sich. Bewegung im Schlaf ist wichtig für die Versorgung und Druckentlastung der inneren Organe, der Haut und vor allem der Wirbelsäule.

Regenerierender Schlaf heißt anatomisch richtig liegen: wenn die Wirbelsäule in der gleichen Krümmung bleibt, wie im Stehen, ist Schlaf erholsam.

 

Schlaftypen unterscheiden sich in:

 

Der Rückenschläfer

Nach neuesten Zahlen schlafen etwa ein Fünftel der Menschen auf dem Rücken. Die Rückenlage ist zweifellos die gesündeste Schlafposition, weil die Wirbelsäule und der Nacken entlastet und das Körpergewicht gleichmäßig verteilt wird. Kiefer und Zunge können ebenfalls gut entspannen, allerdings sorgt die Schwerkraft dafür, dass Zunge und Unterkiefer zurückfallen und so das unangenehme und störende Schnarchen begünstigt.

Die richtige Matratze sollte stabil, aber nicht zu hart sein und die natürliche Form des Rückens und den Lendenwirbelbereich unterstützen.

Die Unterfederung benötigt eine Lordose und Beckenzone.

Das Kopfkissen sollte nicht zu hoch sein, damit die Halswirbelsäule nicht unnötig überstreckt wird.

 

 

Der Seitenschläfer

Etwa die Hälfte der Bevölkerung schläft in Seitenlage oder in Seitenlage ein. Sie wird auch im Sprachgebrauch Embryostellung genannt, weil diese Lage sehr stark an einen Embryo im Mutterleib erinnert.

Diese Position entlastet den Rücken und die Wirbelsäule. Außerdem schnarchen Seitenschläfer nicht (oder nicht so sehr).

Entsprechend des Körpertyps muss die Matratze im Bereich der Schulter und Hüfte nachgeben, um die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form zu unterstützen. Dabei ist zu beachten, dass in der Seitenlage kein Druck auf diese Stellen ausgeübt werden darf.

Die perfekte Matratze für Seitenschläfer hat eine hohe Punktelastizität und muss eine optimale Einsinktiefe und gute Druckentlastung und verschiedene Liegezonen aufweisen.

Ein auf eine Matratze exakt abgestimmter Lattenrost hat eine flexible Schulterzone und wenn möglich selbstregulierende Eigenschaften.

Das Nackenstützkissen sollte sehr weich (Empfehlung: aus Latex) und in der Höhe variabel einstellbar (mittels mehrerer Einlegeplatten) sein, nur so können unterschiedliche Schulterbreiten optimal einsinken. Wichtig ist, dass ein Abknicken bzw. ein Überstrecken des Halses vermeiden wird.

 

 

Der Bauchschläfer

Die Bauchlage ist die ungesündeste Schlafposition, denn durch das entstehende Hohlkreuz und die Verdrehung der Halswirbelsäule führt diese Lage zu schmerzhaften Verspannungen. Zudem lastet durch diese Lage das eigene Körpergewicht auf den Organen, was zu einer stärkeren Pumpleistung des Herzens führt. Trotzdem bezeichnen sich ca. 15-20 % der Bevölkerung als reine Bauchschläfer. Das kann allerdings ein Anzeichen dafür sein, dass die Matratze zu hart und die Oberfläche nicht zoniert bzw. profiliert ist. Deshalb wird die Bauchlage bevorzugt, weil eine Seitenlage nicht möglich ist.

Bauchschläfer sollten sich eine gesündere Schlafposition antrainieren, alleine schon der Bandscheiben zuliebe, die durch diese Lage nicht regenerieren können.

Die Matratze und der Lattenrost für einen reinen Bauchschläfer sollten dann eher härter sein.

Das Kopfkissen sollte eher flach gehalten werden.

 

 

 

Fazit: Wenn den verschiedenen Schlaftypen auch allerhand Kurioses nachgesagt wird, der Rückenschläfer sei selbstbewusst und neugierig, der Seitenschläfer ausgeglichen und gefühlsbetont und der Bauchschläfer sei ein Perfektionist …. trotz aller Psychologie und unterschiedlicher menschlicher Eigenschaften haben doch alle eines gemeinsam: gut schlafen!

21. Juni 2018 – Tag des Schlafes

21. Juni 2018 – Tag des Schlafes

Hätten Sie es gewusst? Gestern, am 21. Juni 2018 war der Tag des Schlafes. Ja, es gibt ihn tatsächlich. Ein bisschen komisch in der Vorstellung, die kürzeste Nacht des Jahres als den Tag des Schlafes auszurufen. Eigentlich wäre ja der 21. Dezember der prädestiniere Tag. Vor allem, weil es die längste Nacht und der kürzeste Tag ist.

 

Vor knapp 20 Jahren haben die beiden Herren Ulrich Zipper und Jan-Hendrik Pauls bewusst diesen Tag gewählt, um auf die Wichtigkeit gesunden Schlafens aufmerksam zu machen.

Mittlerweile wurde 2004 der Verein „Tag des Schlafes e.V. gegründet.

 

Aber in seiner Wichtigkeit und in seiner extremen Bedeutung „gut schlafen“ hat dieser Tag ebenso dasselbe Gewicht als der Tag des Baumes z.B.

 

Wikipedia definiert Schlaf als einen Zustand der äußeren Ruhe bei Mensch und Tier. Dabei unterscheiden sich viele Lebenszeichen von denen des Wachzustandes. Puls, Atmung und Blutdruck sinken bei Primaten und anderen höheren Lebewesen im sogenannten NREM-Schlaf ab und die Gehirnaktivität verändert sich. Das Schließen der Augen während des NREM-Schlafs unterstützt diese Funktion. (Wikipedia Ende)

Schlaf, der nicht erholsam und ausreichend ist, kann zu auffälligen Reiz- und Mangelerscheinungen führen und sogar krank machen. Verschiedene Krankheitsbilder sind auf chronischen Schlafmangel zurückzuführen.

 

Es gibt viele Gründe, den Tag des Schlafes ausgiebig zu feiern.
Feiern Sie jeden Tag als Tag des guten Schlafes. Ihr Körper und Ihre Gesundheit dankt es Ihnen.

 

Wie falte ich ein Spanbettlaken richtig zusammen?

Wie falte ich ein Spanbettlaken richtig zusammen?

Eigentlich geht es uns ja bestimmt alle gleich. Der Korb mit Wäsche ist fertig gebügelt und übrig bleiben die Spannbettlaken. Das sind diese unförmigen Stoffbündel, die einem beim Versuch des Zusammenlegens den letzten Nerv rauben und zum Verzweifeln bringen. Man dreht und wendet es und am Ende knüllt man das Laken genervt in den Schrank. Der wohl am meisten gemachte Fehler beim Falten eines Spannbettlaken ist der, sich von der „unpräzisen Form“ irre machen zu lassen, denn irgendwie findet man eine Ecke nie die andere, das Laken ist schlimmstenfalls so richtig verzogen oder weiß sonst was. Wie man es auch zieht, es passt einfach nie so wirklich.

Wenn man es schon nicht bügeln kann oder will, wie faltet man es dann überhaupt richtig?

Es ist aber wirklich gar nicht so schwer, Spanbettlaken so zusammenzulegen, dass sie im Schrank schön gestapelt und wieder auffindbar aufgeräumt werden können.

Wichtig ist zuallererst eine Unterlage, auf der man das Laken großzügig ausbreiten kann. Das kann das eigene Bett sein oder ein großer Tisch, notfalls am, natürlich, sauberen Boden. Sonst kommt man mit einer großen Größe schnell durcheinander:

  1. a) das Laken ausbreiten und grob ausrichten. Der Gummirand (also die linke Seite) zeigt nach oben. Die rechte Seite (also die Seite, auf der man liegt) ist dann unten.
  2. b) mit der rechten Hand in die linke untere Ecke fassen und in die linkere obere Ecke stülpen.
  3. c) dann das gleiche umgekehrt.
  4. d) dabei halbiert sich das Laken in der Länge von 200 cm auf ein Quadrat von ca. 100 cm.
  5. e) mittig zusammenlegen
  6. f) so lange falten bzw. dritteln, bis die gewünschte Größe erreicht ist und sie es im Schrank schön stapeln können.
  7. g) im Schrank platzsparend stapeln
  8. h) Freude daran haben, eine so tolle Hausfrau/-Mann zu sein.

 

Vorbei sind nun die Zeiten, in denen man Spannbetttücher stiefmütterlich behandeln muss. Mit den wenigen richtigen Handgriffen den Platz im Schrank ein Schnippchen schlagen.

 

 

Besser schlafen trotz Pollenflug

Besser schlafen trotz Pollenflug

Viele Menschen freuen sich über den Frühling, die wärmeren Temperaturen und die lauen Abende. Die Sträucher und Bäume treiben aus und schenken uns mit ihrer Blüten- und Blätterpracht einen wunderschönen Anblick.

 

Leider können sich nicht alle Menschen an dem Treiben der Natur und an den herumfliegenden Pollen erfreuen. Etwa 16 Prozent der Deutschen reagieren allergisch auf alles Blühende mit tränenden und brennenden Augen, verstopfter Nase und haben schlimmstenfalls mit Atemnot zu kämpfen. Und wenn die Nase verstopft ist, atmet man automatisch durch den Mund, was die Aussicht auf Schnarchen eher begünstigt.

 

Es ist klar, wer unter solch unangenehmen Beschwerden leidet, kann keinen erholsamen Schlaf finden. So leidet man neben der Allergie tags darauf auch noch unter Schlafmangel. Es ist wie der Hamster in seinem Rad.

 

Neben der Einnahme von entsprechenden Medikamenten, die der Hausarzt bzw. der Allergologe verschreibt, gibt es zahlreiche zusätzliche praktische Tipps, um den geplagten Allergikern während der akuten Pollenflugzeit eine Erleichterung zu geben:

 

1) Kleidung, die tagsüber getragen wird, sollte abends nicht im Schlafzimmer ausgezogen werden. Die so über die Atemwege gelangten, aufgewirbelten Pollen, verursachen dann die typischen Beschwerden.

 

2) Abends duschen und Haare waschen. Die auf Haut und Haaren befindlichen Pollen werden ausgewaschen und können nicht mehr eingeatmet werden.

 

3) Wenn Sie gerne bei geöffnetem Fenster schlafen, sollten Sie sogenannte Pollenschutzgitter oder -folien an den Fenstern anbringen. Sie verringern die Pollenbelastung in den Schlafräumen.

Es gibt auch Pollenfilter für das Auto.

 

4) Die Bettwäsche sollte bei Anzeichen einer Allergie wöchentlich bezogen und gewaschen werden, um Pollen aber auch Milben und deren Kot zu entfernen. So kann man unter anderem auch einer Hausstaubmilbenallergie vorbeugen. Spezielle Encasings, so nennt man extra Überzüge für Bettwaren und Matratzen, helfen, wenn man zusätzlich unter einer Hausstauballergie leidet.

 

5) Die Pollenvorhersage warnt vor starkem Pollenflug. Empfindliche Personen sollten dann eher im Haus bleiben und Gartenarbeit oder Freizeitaktivitäten entsprechend verschieben, wenn die Luft wieder rein ist. Für Aktivitäten im Freien sind Regentage ideal, da der Regen die Pollen aus der Luft „wäscht“.

 

6) Lüften sollte man eher am Abend, wenn man auf dem Land wohnt, da die Pollenkonzentration in der Luft morgens vergleichsweise hoch ist. Umgekehrt ist es mit den Stadtbewohnern, die am besten morgens lüften sollten.

 

7) Regelmäßig saugen oder wischen verringert die Gefahr, dass lose Pollen aufgewirbelt werden, etwa wenn man durch die Wohnung geht. Spezielle eingesetzte Filter für Staubsauer sorgen dafür, dass beim Saugen möglichst wenig Staub aufgewirbelt wird. Den vollen Staubbeutel sollten allerdings nicht Pollengeplagte wechseln.

 

8) Haustieren sollten in der akuten Pollenflugzeit auf keinen Fall ins Schlafzimmer dürfen, auch wenn es schwerfällt. Selbst wenn man unter keiner Tierhaarallergie leidet, ist es ratsam und vorbeugend, weil sich Unmengen an Pollen im Fell befinden

 

9) Wenn Sie eine Klimaanlage besitzen, dann achten Sie auf entsprechende Filter, um Pollen aus der Luft zu filtern.

 

10) Luftreinigungsgeräte oder auch Luftbefeuchter genannt, können die Anzahl der Pollen im Schlafzimmer senken, was letztlich auch zu einem besseren Schlaf verhilft.

 

11) Schnelle Tipps: den Rasen kurz halten, den Rasen sollte immer derjenige mähen, der nicht am sog. Heuschnupfen leidet – Die Wäsche nicht draußen trocknen – Bekannte und bestimmte Lebensmittel meiden – Nasenspülungen mit Salzwasser. Mit warmen Salzwasser spült man Pollen einfach heraus.

 

Mit einigen Veränderungen und Anschaffungen lässt sich die Schlafqualität für pollenallergisch geplagte Menschen doch sehr gut bessern. Wem diese Tipps nicht reichen oder wenn die Beschwerden zunehmen und/oder Medikamente nicht mehr so gut wirken, sollte man beim Arzt eine Impfung, eine sog. Hyposensibilisierung durchführen lassen. Beim Hausarzt bekommt man die nötigen Informationen.

 

Schließlich ist die Nachtruhe nicht nur für unsere Leistungsfähigkeit am Tage wichtig, sondern auch, um dem Körper die nötige Kraft zu geben der Allergie gut standzuhalten.

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