Gesundheit

Kann man auf Vorrat schlafen oder versäumten Schlaf nachholen?

Kann man auf Vorrat schlafen oder versäumten Schlaf nachholen?

 

Es ist durchaus möglich, eine bevorstehende lange Nacht durch einen ausgiebigen Mittagsschlaf gut vorzubereiten und durch die Verminderung des sogenannten Schlafdrucks den Abend besser zu überstehen. Viele Schichtarbeiter nutzen diese Erfahrung.

 

Will man jedoch „auf Vorrat“ schlafen, um am nächsten Tag bei einer entscheidenden Prüfung oder einem wichtigen Ereignis ganz besonders fit und ausgeschlafen zu sein, so wird das vorgezogene Schlafen durch den hohen Erwartungsdruck („Ich muss schnell einschlafen, um morgen ausgeruht zu sein“) in der Regel misslingen.

 

Weitaus besser gelingt es uns, versäumten Schlaf in den nächsten Nächten nachzuholen, man sollte dazu nur zur gewohnten Zeit zu Bett gehen. Dann sorgt unser Schlafrhythmus von selbst für Ordnung, indem automatisch eine Verlängerung des erholsamen Delta- oder Tiefschlafs auf Kosten des Leichtschlafes erfolgt.

 

Eine ständige Störung des gewohnten Schlafrhythmus durch häufige Zeitzonenflüge, wechselnde Schichtarbeiten oder Nachtschichten oder ähnliches, lässt sich jedoch schwieriger regulieren und führt oft zu Missstimmung, Müdigkeit und körperlicher Erschöpfung.

 

Ist einmal, aus irgendwelchen Gründen, der Schlaf während einer Nacht zu kurz gewesen, kann dieser durch einen kurzen Mittagsschlaf nachgeholt werden. Aber wie schon gesagt:

 

Versäumter Schlaf wird durch die Anpassungsleistung unseres Körpers immer wieder ausgeglichen. Das ist jedoch nicht der Fall, wenn es zu einem chronischen Schlafdefizit kommt.

 

Patient Schlafplatz

Patient Schlafplatz

Schon der Gelehrte Paracelsus wusste vor vielen hundert Jahren, dass ein unbequemes Bett ein sicheres Mittel ist, seine Gesundheit zu ruinieren.

Nirgendwo verweilen wir länger als in unserem Bett und nirgendwo sind Körper und Psyche empfindlicher und sensibler als in der akuten Schlafphase. Entspannung ist hier wichtig, nicht Verspannung. Der Mensch ist während des regenerierenden passiven Nachtschlafes um ein zig- bis hundertfaches empfänglicher für Störungen aller Art. Das Immunsystem und seine vegetativen Abläufe laufen auf Sparflamme. Ein ungestörter Schlafplatz ist die Basis für Vitalität, Gesundheit und Lebensqualität. Ein gestörter Schlafplatz fördert Krankheit und verhindert Heilung.

Ein Baubiologe oder ein baubiologischer Sachverständiger befasst sich mit Störungen aller Art wie Elektrosmog, Strahlungen, Umweltgifte, Schimmelpilze, Wasseradern und geht diesen Dingen auf den Grund. Er misst Schlafplätze und deren Umfeld aus und macht „kranke Häuser“ so wieder gesund.

Wir sind täglich von elektromagnetischer hochfrequenter Strahlung umgeben. Ob es nun die Hochspannungsmasten in der näheren Umgebung sind, die Mikrowelle in der Küche, der WLAN-Router im Büro oder das Handy am Bett. Verbannen Sie den Router oder das Handy aus Ihrem Schlafbereich und schalten es in der Nacht ab. So bekommt man weniger Strahlen ab.

Sorgen Sie vor und schlafen Sie, wenn Ihnen Ökologie und Nachhaltigkeit wichtig und möglich sind, in metallfreien Betten oder Boxspringbetten aus naturbelassenen Materialien. Z.B. in einem Zirbenbett. In einem Zirbenbett schläft sich‘s besser, besagt eine Studie des Joanneum Research Instituts. Zirbenholz hat einen positiven Einfluss auf den Schlaf und das vegetative Nervensystem. Metalle, dazu zählen Metallbetten, Federkerne, Metallroste verändern das natürliche Magnetfeld. Und das kann sich negativ auf den Schlaf und den Schlafenden auswirken.

 

Für ein gesundes Schlafumfeld achten Sie auf die richtige Wahl von Boden und Bodenbelägen, auch Kleber, Tapeten und Wandfarbe. Diese Materialien sollten selbstverständlich frei von bedenklichen Chemikalien sein und vom Hersteller verständlich offen dargelegt werden.

 

Wie schlafen die Deutschen und wie schläft der Rest der Welt?

Wie schlafen die Deutschen und wie schläft der Rest der Welt?

Schlafen gehört zu den wichtigsten Grundbedürfnissen eines jeden Menschen überhaupt. Doch so unterschiedlich wie die einzelnen Völkerkulturen sind, so sind es auch deren Schlafgewohnheiten.

 

 

Einzelne Angaben sind einer Studie der National Sleep Foundation entnommen. In dieser Studie wurde die Schlafkultur in verschiedenen Ländern untersucht. Man hat dabei herausgefunden, dass die meisten Menschen bei der Befragung angeben, zu wenig zu schlafen. Die Studie wurde an ca. 1500 Menschen vorgenommen, im Alter von 25 bis 55 Jahren und dabei kam allerhand Interessantes und Kurioses heraus:

 

Amerika

Während in Deutschland nachts (durch-)geschlafen wird, wird in den USA der Schlaf über den Tag verteilt. Diese sogenannten „naps“ (für englisch: kleinen Nickerchen) sind beliebte Ruhephasen, denn, so hat es sich gezeigt, diese kurzen intensiven Schlafpausen(powernapping) bringen so viel Energie, um den restlichen Arbeitstag zu bewältigen.

Die Amerikaner schlafen auf besonders dicken Matratzen, die sie wiederum auf eine dicke Matratze (Box) legen. Daher der Name Boxspringbett. Als trendiges Schlafmöbel hat das Boxspringbett auch in deutschen Schlafzimmern Einzug gehalten und der Trend hält an. Ein Boxspringbett besteht aus drei verschiedenen Matratzenkomponenten, die aufeinander abgestimmt sind.

Amerikanische Schlafräume werden seltener gelüftet als deutsche Schlafzimmer. Die Studie besagt, dass hierfür gerne auf extra Duftnoten wie Lavendel oder Jasmin zurückgegriffen wird. Beides sind Düfte, die zur Beruhigung, beim Einschlafen, beitragen.

Und die Haustiere in den Vereinigten Staaten dürfen hier auch häufiger ins Bett. Und ich glaube, dass diese Gewohnheit auch nach Deutschland überschwappen wird. Die Deutschen lieben ihre Haustiere.

 

Deutschland

Die Deutschen lüften im Gegensatz zu den Amerikanern deutlich häufiger das Schlafzimmer und legen großen Wert darauf, dass dort ein angenehmer und frischer Geruch vorherrscht. Dabei wird die Bettwäsche so alle zwei bis drei Wochen gewechselt. Fachleute empfehlen übrigens einen Wechsel alle 14 Tage.

Die Deutschen bevorzugen es, auf Kaltschaummatratzen zu schlafen und geben diesem Matratzentyp den Vorrang vor Latex- und Federkernmatratzen.

Etwa dreiviertel der befragten Teilnehmer der Studie gaben an, täglich ihr Bett zu machen.

 

Großbritannien

In Großbritannien wird vor dem Einschlafen gerne noch ferngesehen oder ein Buch gelesen. Das geht u.a. aus der Studie hervor. Und, sie lieben nicht nur ihren berühmten Tee zur „Tea-Time“, sondern auch Tee, vorzugsweise zum Einschlafen.

82 % der Studienteilnehmer gab an, dass ihre täglicher Ablauf genügend Zeit für ausreichend Schlaf ermögliche.

Wie auch den Deutschen, so legen auch die Briten großen Wert darauf, dass es im Schlafzimmer angenehm riecht. Außerdem wird mehr ohne Schlafanzug geschlafen als in anderen Ländern.

 

Japan

Den wenigsten Schlaf bekommen die Menschen in Japan. Die Studie belegt, dass es etwas weniger als 6,5 Stunden sind. Allerdings wird, wie schon in den USA, auch in Japan tagsüber sehr viel in den Büros und in öffentlichen Verkehrsmitteln geschlafen. Dort kann man Menschen beim Schlafen direkt beobachten und eigentlich niemand nimmt wirklich Anstoß daran, weil dies fast schon ein normaler Zustand ist.

Der japanische Begriff für Schlafen nennen die Japaner „inemuri“.

Japaner schlafen traditionell auf Futonmatratzen. Das sind dünne harte Matratze, die nachts, zusammen mit einer Reismatte auf den Boden gelegt und tagsüber aus Platzgründen im Schrank verstaut werden, was besonders in den großen Städten mit kleinen Wohnräumen sehr vorteilhaft ist.

Einen Lattenrost, so wie in Deutschland etwa üblich, gibt es in Japan nicht.

 

Mexiko

Den meisten Schlaf mit mehr als sieben Stunden in der Nacht bekommen die Menschen in Mexiko. Im Vergleich zu anderen Ländern wird hier auch hier besonders großer Wert auf ein frisches Schlafzimmer gelegt. Die Mexikaner beziehen die Bettwäsche öfters und verzichten dabei auf den Einsatz von zusätzlichen Duftmittel.

Sie bevorzugen ebenfalls Entspannungsmusik am Abend zum Einschlafen. 80 % sehen vor dem Schlafengehen fern, 62 % meditieren oder beten und 59 % gönnen sich ein warmes wohltuendes Bad.

 

 

Das Fazit der Studie ist:

Wenngleich der Großteil der Befragten in den verschiedenen Ländern meinten, dass ihre tägliche Routine genügend Zeit für ausreichend Schlaf zulässt, so geben doch alle Teilnehmer der Studie an, dass die dennoch eine halbe Stunde mehr Schlaf benötigen würden.

Schuld an diesem Zustand sind unter anderem die Rituale vor dem Zubettgehen. Viele der Befragten geben zu, noch Bett fernzusehen oder sich mit Tablets oder Smartphones beschäftigen, sodass sie die Zeit vergessen und den eigentlichen Zeitpunkt des Einschlafens sollen, zwangläufig verpassen.

Welcher Schlaftyp bin ich?

Welcher Schlaftyp bin ich?

Haben Sie gewusst, dass wir in der Nacht, wenn wir schlafen, ca. 30 bis 80 Mal unsere Schlafposition verändern? Das ist notwendig, denn nur durch regelmäßige Positionsveränderungen können sich unsere Muskeln am besten entspannen, Hirn, Zellen und Wirbelsäule können sich erholen. Der Körper regeneriert sich. Bewegung im Schlaf ist wichtig für die Versorgung und Druckentlastung der inneren Organe, der Haut und vor allem der Wirbelsäule.

Regenerierender Schlaf heißt anatomisch richtig liegen: wenn die Wirbelsäule in der gleichen Krümmung bleibt, wie im Stehen, ist Schlaf erholsam.

 

Schlaftypen unterscheiden sich in:

 

Der Rückenschläfer

Nach neuesten Zahlen schlafen etwa ein Fünftel der Menschen auf dem Rücken. Die Rückenlage ist zweifellos die gesündeste Schlafposition, weil die Wirbelsäule und der Nacken entlastet und das Körpergewicht gleichmäßig verteilt wird. Kiefer und Zunge können ebenfalls gut entspannen, allerdings sorgt die Schwerkraft dafür, dass Zunge und Unterkiefer zurückfallen und so das unangenehme und störende Schnarchen begünstigt.

Die richtige Matratze sollte stabil, aber nicht zu hart sein und die natürliche Form des Rückens und den Lendenwirbelbereich unterstützen.

Die Unterfederung benötigt eine Lordose und Beckenzone.

Das Kopfkissen sollte nicht zu hoch sein, damit die Halswirbelsäule nicht unnötig überstreckt wird.

 

 

Der Seitenschläfer

Etwa die Hälfte der Bevölkerung schläft in Seitenlage oder in Seitenlage ein. Sie wird auch im Sprachgebrauch Embryostellung genannt, weil diese Lage sehr stark an einen Embryo im Mutterleib erinnert.

Diese Position entlastet den Rücken und die Wirbelsäule. Außerdem schnarchen Seitenschläfer nicht (oder nicht so sehr).

Entsprechend des Körpertyps muss die Matratze im Bereich der Schulter und Hüfte nachgeben, um die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form zu unterstützen. Dabei ist zu beachten, dass in der Seitenlage kein Druck auf diese Stellen ausgeübt werden darf.

Die perfekte Matratze für Seitenschläfer hat eine hohe Punktelastizität und muss eine optimale Einsinktiefe und gute Druckentlastung und verschiedene Liegezonen aufweisen.

Ein auf eine Matratze exakt abgestimmter Lattenrost hat eine flexible Schulterzone und wenn möglich selbstregulierende Eigenschaften.

Das Nackenstützkissen sollte sehr weich (Empfehlung: aus Latex) und in der Höhe variabel einstellbar (mittels mehrerer Einlegeplatten) sein, nur so können unterschiedliche Schulterbreiten optimal einsinken. Wichtig ist, dass ein Abknicken bzw. ein Überstrecken des Halses vermeiden wird.

 

 

Der Bauchschläfer

Die Bauchlage ist die ungesündeste Schlafposition, denn durch das entstehende Hohlkreuz und die Verdrehung der Halswirbelsäule führt diese Lage zu schmerzhaften Verspannungen. Zudem lastet durch diese Lage das eigene Körpergewicht auf den Organen, was zu einer stärkeren Pumpleistung des Herzens führt. Trotzdem bezeichnen sich ca. 15-20 % der Bevölkerung als reine Bauchschläfer. Das kann allerdings ein Anzeichen dafür sein, dass die Matratze zu hart und die Oberfläche nicht zoniert bzw. profiliert ist. Deshalb wird die Bauchlage bevorzugt, weil eine Seitenlage nicht möglich ist.

Bauchschläfer sollten sich eine gesündere Schlafposition antrainieren, alleine schon der Bandscheiben zuliebe, die durch diese Lage nicht regenerieren können.

Die Matratze und der Lattenrost für einen reinen Bauchschläfer sollten dann eher härter sein.

Das Kopfkissen sollte eher flach gehalten werden.

 

 

 

Fazit: Wenn den verschiedenen Schlaftypen auch allerhand Kurioses nachgesagt wird, der Rückenschläfer sei selbstbewusst und neugierig, der Seitenschläfer ausgeglichen und gefühlsbetont und der Bauchschläfer sei ein Perfektionist …. trotz aller Psychologie und unterschiedlicher menschlicher Eigenschaften haben doch alle eines gemeinsam: gut schlafen!

21. Juni 2018 – Tag des Schlafes

21. Juni 2018 – Tag des Schlafes

Hätten Sie es gewusst? Gestern, am 21. Juni 2018 war der Tag des Schlafes. Ja, es gibt ihn tatsächlich. Ein bisschen komisch in der Vorstellung, die kürzeste Nacht des Jahres als den Tag des Schlafes auszurufen. Eigentlich wäre ja der 21. Dezember der prädestiniere Tag. Vor allem, weil es die längste Nacht und der kürzeste Tag ist.

 

Vor knapp 20 Jahren haben die beiden Herren Ulrich Zipper und Jan-Hendrik Pauls bewusst diesen Tag gewählt, um auf die Wichtigkeit gesunden Schlafens aufmerksam zu machen.

Mittlerweile wurde 2004 der Verein „Tag des Schlafes e.V. gegründet.

 

Aber in seiner Wichtigkeit und in seiner extremen Bedeutung „gut schlafen“ hat dieser Tag ebenso dasselbe Gewicht als der Tag des Baumes z.B.

 

Wikipedia definiert Schlaf als einen Zustand der äußeren Ruhe bei Mensch und Tier. Dabei unterscheiden sich viele Lebenszeichen von denen des Wachzustandes. Puls, Atmung und Blutdruck sinken bei Primaten und anderen höheren Lebewesen im sogenannten NREM-Schlaf ab und die Gehirnaktivität verändert sich. Das Schließen der Augen während des NREM-Schlafs unterstützt diese Funktion. (Wikipedia Ende)

Schlaf, der nicht erholsam und ausreichend ist, kann zu auffälligen Reiz- und Mangelerscheinungen führen und sogar krank machen. Verschiedene Krankheitsbilder sind auf chronischen Schlafmangel zurückzuführen.

 

Es gibt viele Gründe, den Tag des Schlafes ausgiebig zu feiern.
Feiern Sie jeden Tag als Tag des guten Schlafes. Ihr Körper und Ihre Gesundheit dankt es Ihnen.

 

Gute Pflanzen für das Schlafzimmer

Gute Pflanzen für das Schlafzimmer

Wir alle lieben Pflanzen, ganz gleich, ob es Blüh- oder Grünpflanzen sind und ob sie im Garten oder im Zimmer gedeihen. Sie bereichern nicht nur optisch unser Zuhause, einige Zimmerpflanzen verbessern auch unser Raumklima nachhaltig. Besonders in den Schlafräumen bewirken besondere Pflanzen eine bessere Luftqualität. Schlechte Luft, insbesondere, wenn sie durch einen zu hohen co2-Austoß verursacht wird, bereitet Probleme beim Schlafen. Falsche Pflanzen können den Schlaf erheblich beeinflussen.

 

Welche Pflanzen eignen sich fürs Schlafzimmer und fördern ein gesundes Schlafverhalten?

Die Meinung, Pflanzen haben im Schlafzimmer nichts verloren, ist längst überholt. Es gibt bestimmte Zimmerpflanzen, die die Luftqualität im Schlafzimmer verbessern und damit den guten Schlaf unterstützen. Sie filtern Schadstoffe, produzieren Sauerstoff und erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Aber nicht alle Pflanzen produzieren in der Nacht Sauerstoff. Aloe Vera z.B. oder der Bogenhanf sorgen für mehr Sauerstoff im Raum, weil diese Pflanzen auch nachts Kohlenstoffdioxid in Sauerstoff umwandeln. Beides sind sehr pflegeleichte Pflanzen und geben sich mit wenig Pflege zufrieden.

Bogenhanf (oder auch als Schwiegermutterzunge bekannt) ist eine der am meisten empfohlenen Pflanzen, wenn es darum geht, die Luftqualität im Raum zu verbessern. Sie ist einfach zu handhaben und braucht keinen grünen Daumen. Das vom Schlafenden ausgeatmete Kohlendioxid nimmt der Bogenhanf auf, gibt Sauerstoff ab und verbessert so das Raumklima.

 

Aloe Vera ist ebenfalls wie der Bogenhanf eine der besten luftverbessernden Pflanzen, äußerst pflegeleicht und unempfindlich. Es toleriert stiefmütterliche Behandlung und benötigt wenig Wasser. Aloe Vera benötigt direkte Sonne.

Ein echter Alleskönner ist diese Grünpflanze außerdem. Die austretende Flüssigkeit beim Abschneiden der „Blätter“ kann man zur Behandlung von kleinen Schnittverletzungen und Verbrennungen einsetzen. Auch für trockene Haut ist dieser Saft sehr gut geeignet. Sie fördert die Wundheilung und ist deshalb ohnehin schon eine unverzichtbare Pflanze für jedes Heim.

 

Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) ist ebenfalls in Sachen Luftreinigung eine Alleskönnerin. Tests der NASA belegen, dass sie rund 90 % des krebserregenden Formaldehyds aus der Luft entfernen kann. Da Formaldehyd in verschiedenen Produkten vorkommt, ist es sehr gut, ein oder mehrere Grünlilien in der Nähe zu haben. Die Grünlilie ist eine robuste Zimmerpflanze, einfach in der Pflege. Besonders schön sind die langen Triebe.

Der gemeine Efeu und die Efeutute mit ihren herzförmigen Blättern sind weitere luftreinigende Gewächse. Sie sind relativ einfach zu pflegen und benötigt nicht viel Sonne. In einem Experiment wurde festgestellt, dass diese tolle Pflanze Schimmel in der Luft innerhalb eines halben Tages beseitigen kann. Schimmel beeinträchtigt unsere Atmung. Der Efeu ist wirklich eine fantastische Pflanze für einen fantastischen Schlaf. Leider ist sie giftig und sollten für Kinder und Haustiere nicht zugänglich sein.

Auch das Einblatt (Spathiphyllum) oder auch Blattfahne oder Friedenslilie genannt, gehört zur Familie der luftfilternden Superpflanzen. Es ist nicht nur hübsch anzusehen, es filtert wie gesagt, Schadstoffe wie Benzole, Trichloräthylen und Formaldehyd aus der Luft. Die Feuchte, die durch die Blätter abgegeben wird, kann die Luftfeuchtigkeit eines Zimmers um mehr als 5 % steigern. Mit ihren schönen dunklen Blättern und der wunderschönen Blüte und der anspruchslosen Pflege ist sie eine der beliebtesten Zimmerpflanzen.

Vielleicht steht schon bald eine Bergpalme in ihrem Schlafzimmer? Sie bringt nicht nur tropisches Flair in ihr Zuhause oder ihr Schlafzimmer, sondern auch jede Menge frische Luft. Tauschen Sie chemische Lufterfrischer gegen eine Bergpalme und sie werden traumhaft schlafen.

Im Prinzip sind das alles sehr einfache, fast schon gewöhnliche Pflanzen, anspruchslos und einfach in der Pflege, aber mit einer enormen Wirkung auf unseren gesunden Schlaf.

Das Fazit ist: Lieber keine Pflanze als die falsche Pflanze – gilt, wenn man sich keine Gedanken über die Auswahl der Pflanzen macht. Schafft man sich unbewusst eine Pflanze an, die entweder störende Duftstoffe abgibt oder co2 „ausatmet“, würden diese Pflanzen den Schlaf negativ beeinflussen.

 

Vielleicht verschönert schon bald eines dieser wunderbaren Pflanzen ihr Schlafzimmer.

 

Wie wird man morgens schneller wach?

Wie wird man morgens schneller wach?

Das Aufstehen am Morgen – entweder es macht einem nichts aus und man steht gerne auf oder man hasst es wie der Morgenmuffel, der am liebsten, im warmen kuscheligen Bett liegen bleiben und vor sich hin schlafen möchte. Das bringt aber nichts. Im Gegenteil. Der Tag beginnt gesünder und stressfreier, wenn man dem inneren Schweinehund nicht nachgibt und gleich beim ersten Klingeln des Weckers aus dem Bett steigt.

Doch, wie schaffen es manche Leute nur, morgens frisch und fit auszusehen, während man selber kaum den Weg aus dem Bett findet?

  • Nicht weiterschlafen

Es mag schwer fallen, aber man sollte versuchen, wie ein Morgenmensch zu denken und zu handeln. Nicht die Schlummerfunktion drücken, wenn der Wecker klingelt. Man gerät erneut in einen Schlafzyklus. Das verwirrt Körper und Gehirn und es kann mehrere Stunden dauern, bis man die daraus entstehende Trägheit überwindet und sich endlich wach fühlt.

  • Rechtzeitig ins Bett gehen

Das Beste für Körper und Gesundheit ist, eine gewisse Schlafroutine zu entwickeln, d.h. jeden Abend zur gewohnten Zeit schlafen zu gehen und morgens zur gewohnten Zeit wieder aufzustehen. Hat sich der Körper mal daran gewöhnt, weiß er irgendwann von allein, wann es Zeit ist, wach bzw. müde zu werden. Im Allgemeinen helfen bestimmte Gewohnheiten am Morgen, alles schneller und dabei effektiver und weniger chaotisch zu erledigen.

  • Mit Licht und frischer Luft wach werden

Wir wissen alle, wie schwer es ist, gängige Strukturen zu ändern. Man kann dem Körper bei den Veränderungen helfen. Licht ist ein natürlicher Wecker, es sorgt dafür, dass sich die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin verringert. Auch frische Luft hilft. Öffnen Sie nach dem Aufstehen das Fenster und genießen Sie die angenehme Morgenluft (allerdings bei angenehmen und nicht bei eiskalten Temperaturen). Frische Luft vertreibt die Schläfrigkeit und versorgt das Gehirn mit Sauerstoff.

  • (Früh)Sport ist (kein) Mord

Sport ist wohl die schnellste und effektivste Möglichkeit, am Morgen wach und zu werden und zugleich fit zu bleiben. Ganz egal, ob Sie den Tag lieber mit einem Yoga-Training beginnen oder eine kurze Runde um den Block joggen. Kleine Krafteinheiten, entweder vor oder nach dem Frühstück machen Sie fit für den Tag und sind ein notwendiger Ausgleich zum stressigen Alltag.

  • Ein gesundes Frühstück

Anstatt mit einer schnellen Tasse Kaffee oder Tee morgens aus dem Haus zu eilen, wäre es besser, entgegen seinen Gewohnheiten, Zeit und Ruhe für ein gutes und vollwertiges Frühstück einzuplanen. Ob herzhaft oder süß, Müsli (kein Fertigprodukt, da zu viel Zucker) oder Obst. Um seinen Energiespeicher aufzufüllen und um gut gerüstet für den Tag zu sein. Wer generell nicht frühstückt, für den reicht ein Glas frisch gepresster Saft.

 

  • Schlaftipps für Schichtarbeiter

Gerade für Schichtarbeiter ist es wichtig, dass das Schlafzimmer ein schlaffreundlicher Raum ist. Dunkelheit und Stille sind ein unbedingtes Muss.. Damit Sie nach der Schicht gut schlafen können, müssen Sie schon während der Arbeit die Weichen stellen. Auch wenn es in den Morgenstunden gegen Schichtende schwer fällt: Spätestens 4 Stunden vor dem Schlafengehen sind koffeinhaltige Getränke tabu. Ebenfalls 4 Stunden vor dem Schlafengehen sollten Schichtarbeiter keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen, denn ein voller Magen stört den Schlaf. Besser ist eine kleine Mahlzeit kurz vor dem Schlafengehen, denn auch ein leerer Magen mindert die Schlafqualität. Manche Schichtarbeiter trinken zum Einschlafen Alkohol. Tatsächlich fördert Alkohol das Einschlafen, stört aber das Durchschlafen und belastet den Organismus, anstatt die Erholungsprozesse zu fördern.

Der gesunde Rücken im Alltag

Der gesunde Rücken im Alltag

Schlafen, sitzen, tragen. Richtig gemacht, tut es nicht weh.

Schreibtischarbeit

Obwohl Sitzen weniger anstrengend ist als Stehen, gleicht die statische Körperhaltung am Schreibtisch einer Zwangshaltung. Hunderte und Tausende stunden vor einem Bildschirm in immer gleicher Position tragen maßgeblich zum Verschleiß bestimmter Wirbelsäulenbereiche bei. Zwar bietet eine aufrechte Grundhaltung die deutlichste Entlastung der Wirbelsäule, jedoch ist auch hier Abwechslung gefragt. Je mehr Sie sich an Ihrem Schreibtisch bewegen, umso besser ist es für Ihren Rücken. Lümmeln ist also ausdrücklich erlaubt und hin und wieder ein paar Schritte durchs Büro bringt Abwechslung ins Kreuz.

Voraussetzung für eine entspannte Grundhaltung sind die richtigen, auf Sie angepassten Büromöbel. Das Gesäß sollte im Stuhl so weit wie möglich nach hinten rutschen und die Füße gerade am Boden stehen. Ober- und Unterschenkel bilden einen Winkel von 90 bis 110 Grad, Ober- und Unterarm einen Winkel von 90 Grad.

Gesunder Rücken im Alltag

Gesunder Rücken im Alltag

Schlafen, sitzen, tragen. Richtig gemacht, tut es nicht weh.

Autofahren

Bei langen Autofahrten ist besonders der Fahrer in eine andauernde, extrem statische Körperhaltung gezwungen. Häufiger Stress und Ärger über andere Verkehrsteilnehmer sind zudem keine Seltenheit und führen ihrerseits zu weiteren Rückenverspannungen. Ein Fahrer kann bei langen Reisen bis zu drei Zentimeter schrumpfen. Die ständigen Bewegungen und Stöße des Fahrzeugs verstärken zudem bei allen Insassen die Belastung der Wirbelsäule.

Daher ist das A und O die Einstellung des Sitzes. Sitzneigung und –abstand sollten so gewählt werden, dass die Oberschenkel komplett und locker aufliegen. Die Knie bleiben immer leicht gewinkelt, auch während Sie auf die Pedale treten. Der Po rutscht ganz nach hinten an die Lehne. Der Lenkradabstand ist optimal, wenn Sie ihre Handgelenke oben auf den Lenkradkranz legen können, ohne dass Ihre Schultern den Kontakt zur Lehne verlieren.

Gesunder Rücken im Alltag

Gesunder Rücken im Alltag

Schlafen, sitzen, tragen. Richtig gemacht, tut es nicht weh.

Schlafen

Zwar ist die Belastung der Wirbelsäule beim Liegen und Schlafen sehr gering, jedoch stehen viele Menschen morgens mit Rückenschmerzen auf. Damit sich die Bandscheiben nach einem langen Tag optimal regenerieren können und eine Verschlimmerung von Schmerzen ausgeschlossen ist, benötigen Sie ein optimiertes Schlafsystem. Die Matratze sollte die richtige Härte haben, sodass diese Ihrer Körperform zwar nachgibt, Sie aber nicht mit der Wirbelsäule durchhängen können. Bei der richtigen Matratze werden Beine und Taille gestützt, Schulter und Becken sinken ein. Dadurch bildet die Wirbelsäule eine gerade Linie.

Ein enger Lattenrost mit flexiblen Bereichen unterstützt den Rücken zusätzlich. Das Kopfkissen sollte ebenfalls zur geraden Linie der Wirbelsäule beitragen. Der Kopf darf dabei nicht zu hoch liegen oder herunterhängen.

Eine gemeinsame Schlafunterlage für Partner ist zwar sehr beliebt, aber selten sinnvoll. Meist unterscheiden sie sich zu stark beim Körperbau und Gewicht. Daher ist es ratsam, zwei individuell angepasste Matratzen zu wählen, oder entsprechende Topper zu verwenden. Grundsätzlich benötigen schwerere Personen härtere Matratzen.

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