Decken

Die perfekte Zudecke für die Übergangszeit

Die perfekte Zudecke für die Übergangszeit

Wenn der Frühling jetzt die endlich lang ersehnten wärmeren Temperaturen bringt, ist es Zeit, die Bettdecke entsprechend zu wechseln und sie den jeweiligen persönlichen Bedürfnissen anzupassen.

 

Die richtige Wahl der Bettdecke ist ein entscheidendes Kriterium für gesunden Schlaf. Die beim Schlafen abgegebene Feuchtigkeit muss von der Umgebung aufgenommen werden. Das passiert zum einen über die Matratze und zum anderen großen Teil, etwa 70 %, über die Bettdecke. Spätestens jetzt wird klar, das warme Winterbett muss gegen eine dünnere Zudecke eingetauscht werden, will man einen Wärmestau im eigenen Bett zu verhindern. Für ein trockenes Schlafklima und eine angenehmere Schlaftemperatur können Sie Zudecken in verschiedenen Wärmestufen von leicht bis mollig warm, von Singledecke zur 4-Jahreszeiten-Decke, auswählen.

 

Füllmaterialien aus der Natur

 

Tencel ist eine 100 % reine Cellulosefaser, die in einem chemisch-physikalischen Verfahren vornehmlich aus Holz gewonnen wird. Diese Faser kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als Baumwolle. Tencel eignet sich besonders gut für stark schwitzende Menschen sowie Hausstaub-Allergiker, da sie sehr pflegeleicht und bis 60 Grad waschbar ist (Info Dormiente)

 

Kapok ist eine Hohlfaser, die zu 80 % aus Luft besteht. Damit ist sie eine der leichtesten Pflanzenfasern überhaupt. Der hohe Lufteinschluss bewirkt eine hervorragende Isolationsfähigkeit. So wirkt Kapok im Sommer kühlend, im Winter die Körperwärme speichernd. Der Kapokbaum wird nicht auf Plantagen angebaut, sondern wächst nur in tropischen Mischwäldern – ein sicheres Indiz für ein spritzmittelfreies Wachstum. Kapok ist bis zu 60 Grad waschbar (Info Dormiente)

 

Merinoschurwolle zeichnet sich durch ihre Feinheit und hohe Kräuselung aus. Je feiner das Haar und je stärker die Kräuselung, umso höher ist die Aufnahmefähigkeit für Feuchtigkeit und umso besser ist der Isolationswert. Das Resultat ist eine optimale Klimaregulation (Quelle Dormiente)

 

Füllmaterialien aus Synthetikfaser

 

Polyesterhohlfasern sind feine Fasern, die sich durch sehr gute thermische Eigenschaften und einem optimalen Feuchtigkeitstransport auszeichnen. Die Fasern sind hohl. Die Oberfläche hat eine rinnenähnliche Struktur. Durch die „Rinnen“ in der Oberfläche wird Feuchtigkeit optimal vom Körper weg transportiert. Für ein optimales und trockenes Schlafklima, sehr gut geeignet für Menschen, die unter einer Tierhaar- oder Hausstaub-Allergie leiden.

Hohlfasern zeichnen sich gegenüber den billigeren Vollfasern durch eine viel bessere Bausch- und Rückstellkraft aus. Nach dem Waschen nehmen diese Fasern bei gewöhnlicher Nutzungsdauer wieder ihre gewollte ursprüngliche Form an, sie verklumpen nicht, sind anschmiegsam, sehr leicht und formstabil (Quelle Stendebach)

 

 

Die leichte Sommerdecke

 

Im Sommer empfinden viele Menschen eine leichte Zudecke mit weniger Wärmerückhaltevermögen als angenehm. Sommerdecken sind sehr leicht und anschmiegsam. Wärmestau wird vermieden, da Warmluft sehr schnell entweichen kann.

 

 

Die Ganzjahres-Single-Einziehdecke

Diese Decken sind ganzjährig einsetzbar. Die Füllgewichte und Absteppungen sind so gehalten, optimiert, so dass diese Zudecken den Wärmehaushalt ganzjährig optimieren. Für Menschen mit mittlerem Kälteempfinden ist diese Decke sehr geeignet.

Im Gegensatz zu den Sommerdecken haben Ganzjahresdecken weniger Absteppungen, somit verbleibt mehr warme Luft am Körper des Schlafenden.

 

 

Die Vierjahreszeiten-Decke

 

Vierjahreszeiten-Decken vereinen die positiven Eigenschaften von Sommer-, Ganzjahres- und Singledecken. Vierjahreszeiten-Decken bestehen immer aus einer Sommerdecke, die an wärmeren Tagen genutzt werden kann und einer Ganzjahresdecke, die meistens im Frühjahr oder im Herbst Verwendung finden.  Mittels eingearbeiteten Druckknöpfen können beide Zudecken zu einer warmen Winterdecke zusammengehalten werden. Ein Verrutschen, wenn zu der Zudecke im Winter zusätzliche noch eine Wolldecke in die Bettwäsche gezogen wird, ist nicht möglich.

Im Prinzip entscheidet der Kunde selber nach seinem persönlichen Wärmeempfinden.

 

 

Gönnen Sie Ihrem Körper optimale Erholung und kuscheln Sie sich in weiche Decken.

 

Daunendecken waschen

Es empfiehlt sich, Daunendecken am besten alle 4 Jahre zu waschen. Damit die Federn im Bettzeug durch das Waschen nicht verklumpen und einen unangenehmen Geruch annehmen, sollten Sie bei der Reinigung aber einige Dinge beachten.

Es ist durchaus möglich, ein Federbett in der eigenen Waschmaschine zu waschen, ohne dass die Federfüllung dabei Schaden nimmt. Allerdings sollten Sie die Reinigung nur dann selbst vornehmen, wenn Sie auch einen Wäschetrockner besitzen. Denn an der Luft können die Federn nur sehr schwer richtig trocknen. Beide Elektrogeräte sollten mindestens sechs Kilogramm Wäsche fassen können, damit die leichten Daunen im Inneren der Hülle beim Waschen und Trocknen nicht zu stark zusammengepresst werden. Es reicht normalerweise aus, wenn Sie eines der Schonprogramme Ihrer Waschmaschine auswählen und die Temperatur auf 40 Grad einstellen. Möchten Sie sichergehen, dass Daunendecke und -kissen nicht nur sauber, sondern auch jegliche Hausstaubmilben vernichtet werden, sollten Sie hingegen 60 Grad auswählen.

Bei der Wahl des Waschmittels ist es wichtig, ausschließlich auf Feinwaschmittel zurückzugreifen. Vollwaschmittel zerstört den schützenden Fettfilm der Daunen und Weichspüler verklebt die Daunen.

Wichtig ist in jedem Fall,  sich unbedingt an die Waschempfehlungen des Herstellers halten. Trotz dieser Hinweise besteht bei der Daunenwäsche im Haushalt Gefahr: Wer seine Daunendecke zu Hause wäscht, riskiert immer auch, dass es schiefgeht. Da eine Daunendecke nicht ganz billig ist und eine Anschaffung meist auf viele Jahre ausgelegt ist (Daunen halten bei guter Pflege bis zu 25 Jahre), ist dieser Schritt der Haushaltswäsche genau zu überlegen.

Wer sich die Wäsche selbst nicht zutraut bzw. Zweifel hegt, sollte überlegen,  die Daunendecke lieber professionell waschen zu lassen.

Die Alternative zur Haushaltswäsche ist eine professionelle Daunenwäsche im Bettenfachgeschäft. Hier kommt die Daunendecke garantiert luftig, leicht und locker aus dem Trockner. In Relation zu den Anschaffungskosten lohnt es sich, die Daunendecke professionell waschen zu lassen, bedenkt man, wie lange die Decke bei dieser Pflege hält und vor allem warm hält.

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Welche Bettdecken-Größen gibt es?

Welche Bettdecken-Größen gibt es?

Neben dem Material und seinen Eigenschaften ist die Größe der Bettdecke ein wichtiger Faktor für die Schlafqualität. Wer schläft schon gut, wenn die Füße ständig frei liegen oder die Decke viel zu viel Platz im Bett wegnimmt? Zur besseren Orientierung finden Sie hier einen kleinen Überblick über die gängigsten Maße von Bettdecken. Allgemein wird für Personen ab 180cm Körpergröße die Komfortgröße mit 220cm Länge empfohlen.

Eine Babydecke ist meist 100×135 cm groß, während etwas ältere Kinder bereits gut unter dem Standardmaß von 135×200 cm schlafen können.

Einzelschläfer  können auf das Standardmaß 135×200 cm zurückgreifen oder bei einer Körpergröße ab 180cm auf die Komfortgröße 155x220cm.

Da sich in den letzten Jahren besonders Boxspringbetten und allgemein große Betten durchgesetzt haben, werden zunehmend auch Bettdecken in den Maßen 200×200 cm oder gar 200×220 cm angeboten, die ebenfalls als Pärchen-Decke verbreitet sind.

Darüber hinaus gibt es Bettdecken auch in Sondergrößen.

Was ist die richtige Decke für mich?

Was ist die richtige Decke für mich?

Bettdecken unterscheiden sich stark in ihren Eigenschaften hinsichtlich Gewicht, Größe, Wärmefähigkeit und Klimaregulierung. Daunendecken sind ausgesprochen leicht und warm, Kamelhaardecken sind in der Temperatur sehr anpassungsfähig und synthetische Faserdecken gelten als ausgesprochen pflegeleicht. Welches ist nun die richtige Decke für mich? Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, die verschiedenen Materialien und ihre Eigenschaften näher zu betrachten.

 

Daunendecke

Wer sich für eine Daunendecke entscheidet, braucht nicht zu frieren. Daunendecken schaffen ein ausgesprochen warmes und trockenes Schlafklima und sind dabei angenehm leicht und besonders kuschelig. Je höher der Daunenanteil, desto geringer ist der Federanteil. Und umso  ausgeprägter sind ihre Kuschel- und Wärmeeigenschaften. Daunendecken mit einer geringeren Füllmenge eignen sich auch für eine wärmere Umgebungsluft. Eine Daunendecke kann daher als Winterdecke, Sommerdecke oder Ganzjahresbettdecke verwendet werden. Die hochwertigste unter den Daunendecken ist die sogenannte Eiderdaunendecke. Die Eiderdaune stammt von der Eiderente. Diese ist an den Küsten der Nordmeere zu Hause (z. B. in Island). Anders als die meisten anderen Daunen ist die Eiderdaune kein Kälteschutz der Ente, sondern dient als Schutz für deren Brut.  Die Eiderente staffiert damit ihre Nester aus, um das Gelege vor der eisigen Kälte und den Winden des nördlichen Klimas zu bewahren. Dieser Verwendungszweck in der Natur hat der Eiderdaune herausragende Eigenschaften verliehen, die sie zum edelsten aller Füllmaterialien in Bettwaren macht.

 

Naturhaardecken

Naturhaardecken haben sich über Jahrhunderte bewährt und verfügen generell über eine fantastische Klimaregulierung. Besonders für Menschen, die nachts oft schwitzen, ist beispielsweise eine Kamelhaardecke oder eine Kaschmirfüllung eine gute Alternative als Bettdecke. Kamelhaar ist das seidig glänzende Brusthaar der Kamele. Kaschmir stammt von der Kaschmirziege. Jedes Tier liefert nur 150-200 g Haar pro Jahr. Das Wärmerückhaltevermögen ist enorm. Diese Füllungen sind leicht, anschmiegsam und temperaturausgleichend. Feuchtigkeit kann schnell transportiert werden. Die Anpassung an Außentemperaturen funktioniert  hier besonders gut und bildet die Grundlage für hervorragende Ganzjahresbetten bzw. 4-Jahreszeiten-Decken. Andere Naturfasern, wie Leinen, Baumwolle oder Wildseide, sind aufgrund ihrer kühlenden Eigenschaften vor allem als Füllung für Sommerdecken beliebt.

 

Synthetische Faserdecken/Microfaser-Decke

Synthetische Faserdecken zeichnen sich durch eine hohe Wärmefähigkeit aus und eignen sich eher für Menschen, die nachts tendenziell frieren, als für Menschen, die unter der Bettdecke schnell schwitzen. Einen sehr großen Vorteil synthetischer Faserdecken bildet ihre Waschbarkeit. Die Bauschkraft bleibt auch nach mehrmaligem Waschen erhalten und die Bettwäsche lässt sich problemlos in der eigenen Waschmaschine bis 60 °C waschen. Synthetische Faserdecken sind deshalb insbesondere auch für Allergiker mit hohen Hygieneanforderungen zu empfehlen.

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