FAQ

Boxspring

Boxspringbetten sind ein derzeit sehr gefragtes Schlafsystem Sie werden besonders für ihren hohen und daher bequemen Einstieg geschätzt und sind eine zu Recht beliebte Variante unter den Bettsystemen. Trotzdem kann neben dem Boxspringbett auch beispielsweise eine guter Lattenrost plus individuell an den Schläfer angepasste Matratze Grundlage für einen guten und erholsamen Schlaf sein. Bei allen Betten, Bettsystemen und Matratzen gilt: Je individueller die Schlafunterlage an den Schläfer angepasst ist, sprich auch: je intensiver die Recherche vor dem Kauf (Beratung inkl. Vermessung des Körpers und Probeliegen), desto größer die Chance auf einen gesunden Schlaf. Das gilt auch für Boxspringbetten.
Generell muss ein Boxspringbett nicht teurer als ein Bett mit einer Unterfederung sein. Art, Ausführung und Extras bestimmen auch hier den Preis. Von beiden Varianten sind seitens der Hersteller sowohl günstigere Einstiegsmodelle bis hin zur Luxusvariante, z.B. mit Motorverstellung, zu haben.
Wie in einem normalen Bett mit Lattenrost und Matratze sollte auch die Boxspringmatratze zur gleichmäßigen Verteilung der Belastung in wiederkehrenden Abständen gedreht und gewendet werden. Zum Auslüften empfiehlt es sich, gelegentlich Matratze und Topper von der Box zu nehmen und alles getrennt auslüften zu lassen. Der Bezug des Toppers ist in der Regel mittels Reisverschluss abnehmbar und waschbar (jedoch nicht trocknergeeignet) Je nach Beschaffenheit des Boxspringbettes kann die äußerliche Pflege sehr unterschiedlich ausfallen. Ausführungen mit Stoff- oder Kunstlederbezug werden – wie Polsterbetten – bei Bedarf abgesaugt oder mit einem feuchten Lappen gereinigt. Bei Modellen mit Holzrahmen oder -kopfteil erkundigen Sie sich am besten beim entsprechenden Händler nach der optimalen Pflege.
Ein Boxspringbett besteht aus dem Boxspringunterbau, einer lose aufliegenden Matratze und dem abschließend darauf liegenden Topper. Der Topper sorgt für die Feinabstimmung des Boxspringbettes auf den Körper und die Schlafgewohnheiten des Benutzers. Ein zusätzlicher Topper hat auch einen Vorteil bei der Optik des Boxspringbettes. Denn die Obermatratze kann, wenn das gewünscht ist, mit einem Design-Bezug ausgestattet sein und nur der Topper benötigt aus hygienischen Gründen einen abnehmbaren und waschbaren Bezug. Er ist einzeln zu beziehen und schont damit die große Matratze. Zudem wird das Boxspringbett mit einem Topper um ein paar Zentimeter höher. Der Einstiegskomfort des Boxspringbettes ist demnach ein weiterer Vorteil.

Matratzen

Der Weg zu einer für Sie richtigen Matratze, beginnt mit dem Gang in ein Bettenfachgeschäft, das Ihnen einen besonderen Service anbietet. Auf eine erste Schlafanalyse folgt eine ausführliche Beratung und ein kostenloses Probeliegen, für das Sie, bei Kaufinteresse, etwas mehr Zeit einplanen sollten. Speziell ausgebildete Schlafberater zeigen Ihnen, wie Sie orthopädisch am besten liegen und auf was Sie achten sollten. Nutzen Sie den Vormittag als beste Zeit für eine Beratung. Sie sind ausgeruht und unter Umständen noch schmerzfrei und damit objektiver in ihrer Beurteilung. Die richtige Matratze muss individuell an Ihren Körper, Ihr Gewicht, Ihre Größe und eventuelle bekannte Allergien und Lieblingsschlafposition angepasst sein.
Das mag sicher der eine oder andere meinen. Aber eine zu harte, als auch eine zu weiche Matratze können Rückenschmerzen und Verspannungen verursachen. Grundsätzlich muss sich eine Matratze der Körperform bzw. der Wirbelsäule anpassen. Ausschlaggebend ist Körpergewicht, Körpergröße, bevorzugte Schlafposition. Da der Härtegrad einer Matratze nicht genormt ist, spielt er nur eine sekundäre Rolle.
Keine Matratze hält ein Leben lang. Matratzen sollten allein schon aus hygienischen Gründen regelmäßig ausgewechselt werden. Matratzen von einfacherer Qualität (mit niedrigem Raumgewicht) sollte man rechtzeitig, bevor die gefürchtete „Mulde“ entsteht, austauschen. Dies kann schon eventuell nach kurzer Zeit sein. Matratzen mit einer hohen Schaumdichte sollten nach etwa acht bis zehn Jahren ausgetauscht werden.
Heute gehört zum Standard einer guten Matratze ein mit Reißverschluss versehener abnehmbarer und waschbarer Matratzenbezug. Durch den umlaufenden Reißverschluss können die Bezüge geteilt abgenommen und so leichter in der Waschmaschine gewaschen werden. Eine Reinigung des Matratzenkerns ist nicht möglich. Das Bettenfachgeschäft empfiehlt Ihnen: schützen Sie Ihre Matratze vor etwaiger Verschmutzung durch eine waschbare Hygieneauflage unter dem Bettlaken.
In allen Matratzen fühlen sich Hausstaubmilben sehr wohl, weil sie dort ideale Lebensbedingungen, wie Nahrung (Hautschuppen), Dunkelheit und Wärme, vorfinden. Es ist für Allergiker besonders wichtig, solche Matratzen auszuwählen, die über eine spezielle Ausrüstung verfügen, die die Einnistung dieser Tierchen weites gehend verhindert. Der Bezug sollte auf jedem Fall abnehmbar und waschbar sein. So wird den kleinen Milben das Leben ohnehin nicht leichter gemacht. Da die Atemwege von Allergikern empfindlicher sind als die von unbelasteten Personen, ist zusätzlich auf schadstofffreie Materialien zu achten.
Eine Matratzenauflage erleichtert die Matratzenpflege ungemein. Neben dünneren Auflagen aus saugfähiger Baumwolle (Molton) gibt es auch wasserdichte Matratzenauflagen, die verhindern, dass auftretende Feuchtigkeit bis zur Matratze vordringen kann. Solche Schoner werden auch als Inkontinenzauflage bezeichnet. Der große Vorteil der Matratzenauflage liegt, neben der Schutzfunktion, an der unkomplizierten Handhabung in Bezug auf die Reinigung in der Waschmaschine. Diese Modelle können meist auch bei mindestens 60 °C gewaschen werden.
Ist eine ausreichende Rückstellkraft bei einer Matratze nicht mehr vorhanden, kommt es zur Kuhlenbildung. Liegekuhlen sind Vertiefungen, die sich nicht mehr in den Ausgangszustand zurückformen. Gründe für die Kuhlenbildung sind z.B. die Überbeanspruchung von Matratzen durch den Nutzer selbst, eine schlechte Qualität der verarbeiteten Materialien oder eine unsachgemäße Nutzung. Im letzten Fall können veraltete oder gar fehlende Lattenroste die Ursache sein. Bei einem Lattenrost für eine Visco- oder Kaltschaummatratze ist darauf zu achten, dass mindestens 28 Leisten vorhanden sind bzw. die Abstände nicht mehr als drei bis vier Zentimeter betragen. Gerade bei schweren Menschen, die auf einer Kaltschaummatratze mit geringem Raumgewicht schlafen, kann es vermehrt zur Kuhlenbildung kommen. Diese treten aber auch in Erscheinung, wenn Matratzen zu lange in Benutzung sind. Man muss also das jeweilige Alter beachten, um einer störenden Kuhle oder Mulde vorzubeugen.

Lattenrost

Ein guter Lattenrost macht ungefähr 30-40% des Schlafkomforts aus. Ein gutes Schlafsystem ist dabei immer ein Zusammenwirken aus Lattenrost und Matratze. Grundsätzlich hat ein Lattenrost zwei Aufgaben zu erfüllen. Zum einen bildet er die Unterfederung der Matratze, zum anderen sorgt er für ausreichende Belüftung. Zu beachten ist außerdem eine Mindestanzahl von 28 Federleisten, die auf kautschukähnlichen Gummikappen flexibel gelagert sind.

Bettdecken

Hochwertige und moderne Zudecken benötigen an und für sich wenig Pflege. Ein tägliches Aufschütteln und Lüften beim Betten machen genügt als „Grundreinigung“. Dadurch verteilen sich die Federn wieder besser. Der Fachhändler empfiehlt, etwa zweimal im Jahr, die Bettdecken zu waschen. Das unterliegt aber keiner bestimmten Regel und kann jeder so handhaben, wie er möchte und wie er es für richtig hält. Von Allergie betroffene Menschen sollten allerdings ihre Zudecken öfter waschen. Als Richtlinie könnte man ca. vier- bis sechsmal ansetzen.
Daune ist ein natürliches Produkt, das man besonders gut pflegen sollte, möchte man lange Freude und Nutzen daran haben. Will man das Waschen dieser Hochwertmaterialien nicht einer speziellen Fachreinigung überlassen, sondern lieber zuhause in der eigenen Waschmaschine tun, sollte man die Waschempfehlung der Hersteller genauestens einhalten, im Schonwaschgang mit niedriger Temperatur waschen und auf Vollwaschmittel und Weichspüler verzichten.
Zunächst gilt es klarzustellen, dass nicht Daune oder Federn verschnupfte Nasen, ständiges Niesen und schlimmstenfalls Atemnot, also eine Hausstauballergie auslösen. Nein, vielmehr sind es unsere vielen kleinen „Mitbewohner“ in der Matratze, die sog. Hausstaubmilben. Kleinste Lebewesen, die nur unter dem Mikroskop zu erkennen sind. Sie ernähren sich hauptsächlich von unseren menschlichen Hautschuppen und legen ihren Kot in die Matratze ab. Um dieses „Ablegen“ zu verhindern greifen hoch allergisch reagierende Menschen zu speziellen Schutzbezügen für ihre Matratze.
Hierzu gibt es keine pauschale Antwort. Da hat jeder eigene persönlichen Vorlieben und einen eigenen individuellen Geschmack. Eine Bettdecke sollte viel Feuchtigkeit aufnehmen können, da wir in der Nacht bis zu einem halben Liter Schweiß verlieren. Die Decke sollte sich gut an den Körper anschmiegen und leicht und luftig auf dem Körper liegen. Eine Empfehlung: reine Daunendecken sind extrem leicht und wärmend. Naturhaardecken sind hervorragende Wärme- und Feuchtigkeitsaustauscher. Sie eignen sich gut für Personen, denen leicht zu warm im Bett ist. Synthetische Fasern haben den großen Vorteil, dass man sie bequem zu Hause waschen kann (Herstellerempfehlung lesen!) und günstiger im Erwerb sind. Im Fachhandel werden sie gern und kompetent auf persönliche Bedürfnisse beraten. Die Zudecke sollte den gleichen Stellenwert wie eine Matratze haben. Schließlich verbringen wir mit beiden ein Drittel unseres Lebens.
Die Größe Ihrer Bettdecke hängt nicht nur von der Länge und Breite Ihrer Matratze ab, sondern auch von Ihrer Körpergröße und Ihrem Körperumfang. Sie können die richtige Länge Ihrer Bettdecke anhand Ihrer Körpergröße bestimmen. Das bedeutet, dass bei einer Körpergröße bis 180 cm eine Bettdecke von 200 cm Länge ausreicht, während größere Menschen eher eine Länge von mindestens 220 cm wählen sollten. Als Faustregel gilt, dass Ihre Bettdecke mindestens 20 cm länger sein sollte als Sie groß sind.

Kissen

Hier gibt es keine einheitliche Faustregel. Je nach Bedarf hängt das davon ab, wie sehr man ins „Kissen schwitzt“. Da ist mehrmaliges Waschen im Jahr sinnvoll und notwendig. Wichtig ist zudem, dass man auf vollständige Trockenheit des Kissens achtet, bevor man es wieder verwendet. Männer schwitzen in der Regel mehr als Frauen. Es ist ratsam, einen zusätzlichen Schonbezug mit zu verwenden. Füllkissen können komplett mit Inhalt gewaschen werden, von Nackenstützkissen nur der Überbezug.

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