Was ist die richtige Decke für mich?

Bettdecken unterscheiden sich stark in ihren Eigenschaften hinsichtlich Gewicht, Größe, Wärmefähigkeit und Klimaregulierung. Daunendecken sind ausgesprochen leicht und warm, Kamelhaardecken sind in der Temperatur sehr anpassungsfähig und synthetische Faserdecken gelten als ausgesprochen pflegeleicht. Welches ist nun die richtige Decke für mich? Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, die verschiedenen Materialien und ihre Eigenschaften näher zu betrachten.

 

Daunendecke

Wer sich für eine Daunendecke entscheidet, braucht nicht zu frieren. Daunendecken schaffen ein ausgesprochen warmes und trockenes Schlafklima und sind dabei angenehm leicht und besonders kuschelig. Je höher der Daunenanteil, desto geringer ist der Federanteil. Und umso  ausgeprägter sind ihre Kuschel- und Wärmeeigenschaften. Daunendecken mit einer geringeren Füllmenge eignen sich auch für eine wärmere Umgebungsluft. Eine Daunendecke kann daher als Winterdecke, Sommerdecke oder Ganzjahresbettdecke verwendet werden. Die hochwertigste unter den Daunendecken ist die sogenannte Eiderdaunendecke. Die Eiderdaune stammt von der Eiderente. Diese ist an den Küsten der Nordmeere zu Hause (z. B. in Island). Anders als die meisten anderen Daunen ist die Eiderdaune kein Kälteschutz der Ente, sondern dient als Schutz für deren Brut.  Die Eiderente staffiert damit ihre Nester aus, um das Gelege vor der eisigen Kälte und den Winden des nördlichen Klimas zu bewahren. Dieser Verwendungszweck in der Natur hat der Eiderdaune herausragende Eigenschaften verliehen, die sie zum edelsten aller Füllmaterialien in Bettwaren macht.

 

Naturhaardecken

Naturhaardecken haben sich über Jahrhunderte bewährt und verfügen generell über eine fantastische Klimaregulierung. Besonders für Menschen, die nachts oft schwitzen, ist beispielsweise eine Kamelhaardecke oder eine Kaschmirfüllung eine gute Alternative als Bettdecke. Kamelhaar ist das seidig glänzende Brusthaar der Kamele. Kaschmir stammt von der Kaschmirziege. Jedes Tier liefert nur 150-200 g Haar pro Jahr. Das Wärmerückhaltevermögen ist enorm. Diese Füllungen sind leicht, anschmiegsam und temperaturausgleichend. Feuchtigkeit kann schnell transportiert werden. Die Anpassung an Außentemperaturen funktioniert  hier besonders gut und bildet die Grundlage für hervorragende Ganzjahresbetten bzw. 4-Jahreszeiten-Decken. Andere Naturfasern, wie Leinen, Baumwolle oder Wildseide, sind aufgrund ihrer kühlenden Eigenschaften vor allem als Füllung für Sommerdecken beliebt.

 

Synthetische Faserdecken/Microfaser-Decke

Synthetische Faserdecken zeichnen sich durch eine hohe Wärmefähigkeit aus und eignen sich eher für Menschen, die nachts tendenziell frieren, als für Menschen, die unter der Bettdecke schnell schwitzen. Einen sehr großen Vorteil synthetischer Faserdecken bildet ihre Waschbarkeit. Die Bauschkraft bleibt auch nach mehrmaligem Waschen erhalten und die Bettwäsche lässt sich problemlos in der eigenen Waschmaschine bis 60 °C waschen. Synthetische Faserdecken sind deshalb insbesondere auch für Allergiker mit hohen Hygieneanforderungen zu empfehlen.

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